Die PolizistInnen zeigen Beispiele für entsprechende Chats

Seit einiger Zeit muss die Hessische Polizei immer wieder bei strafrechtlich relevanten Nachrichten in Klassen- bzw. Gruppenchats in bekannten Messenger-Diensten, wie beispielsweise WhatsApp, ermitteln. Bei diesen Nachrichten handelt es sich zumeist um Bilder oder Videos mit pornografischen Inhalten oder Gewaltdarstellungen.

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, fand nun an der Georg-August-Zinn-Schule Reichelsheim (GAZ) unter dem Titel „Denken statt senden“ eine Informationsveranstaltung für alle Jahrgänge statt. Dabei ging es zum einen um Aufklärung und Sensibilisierung, zum anderen aber auch um strafrechtliche Konsequenzen bei entsprechendem Fehlveralten.

Als sachkundige Referenten waren hierzu Carina Oberle, Andreas Krieg und Hanna Oberle von der Polizeidirektion Odenwald sowie der Jugendpfleger der Gemeinde Brensbach, Torsten Hormel in die Aula der GAZ gekommen. Ihre Vorträge enthielten unter anderem „reale“ Fälle aus dem Odenwaldkreis.

Zuhörer

Die Rückmeldungen waren durchweg positiv, sodass „Denken statt senden“ durch einen Baustein „Elternarbeit“ ergänzt und zu einem festen Bestandteil im Präventionsprogramm der GAZ werden soll.

Ein großes Dankeschön geht an Stufenleiterin Laura Zieres und den Jugendmedienschutzbeauftragten der GAZ, Jens Ender, für die Planung und Durchführung der Veranstaltung.

Bericht: Raoul Giebenhain, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Fotocredit: Dr. Martin Schmidl

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