Auch in diesem Jahr suchten die Georg-August-Zinn-Schule gemeinsam mit der Gemeinde Reichelsheim das neue Motiv für den Märchenbutton der Reichelsheimer Märchen- und Sagentage. Unter dem diesjährigen Motto „Wilder Wald, wilde Jagd, wilde Frauen“, das die Sagenwelt des Odenwaldes in den Mittelpunkt stellte, entstanden rund 150 kreative Button-Entwürfe. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8, 9 und 10 haben mit viel Engagement entworfen, skizziert, radiert, gezeichnet und koloriert und dabei eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig und vielfältig die regionale Sagenwelt interpretiert werden kann.
Am 19. März traf sich die Jury im Kunsttrakt der GAZ, wo die zahlreichen Arbeiten ausgestellt waren. Die Jury, bestehend aus Lehrkräften und Mitgliedern der Kunstfachschaft (Benjamin Braun, Diana Katzer, Ria Tuchscherer, Maja Jerkovic, Angelika Mayer), dem Schulleiter (Direktor Herwig Bendl) sowie Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde (Jochen Rietdorf als Kopf des Teams um die Reichelsheimer Märchen- und Sagentage, Dr. Robert Müller in Vertretung für den Bürgermeister, Carolin Colin Organisationsteam der Märchen- und Sagentage), nahm sich Zeit, die Entwürfe sorgfältig zu betrachten und intensiv zu diskutieren. Wie in jedem Jahr fiel die Entscheidung angesichts der hohen Qualität der Arbeiten nicht leicht.
Am Ende konnte sich das Motiv der Schülerin Maria Ivanika (Klasse 9c) durchsetzen. Ihre Darstellung zeigt eine wilde Frau in braunem Gewand, bewaffnet mit einem Bogen, eingebettet in einen dichten, geheimnisvollen Wald. Damit vereint das Bild auf eindrucksvolle Weise alle drei zentralen Aspekte des diesjährigen Mottos.
Auch die weiteren Platzierungen überzeugten die Jury: Den zweiten Platz belegte die Arbeit von Naomi Rasmussen (8d), während Finn-Noel Hinnendahl und noch einmal Naomi Rasmussen (2. Entwurf) mit ihren Entwürfen jeweils den dritten Platz erreichten.
Die Schulgemeinde bedankt sich herzlich bei allen Schülerinnen und Schülern der GAZ, die auch in diesem Jahr mit großem Einsatz und viel Kreativität am Wettbewerb teilgenommen haben. Ein besonderer Dank gilt zudem den Jurymitgliedern, die die Arbeiten mit großem Respekt und Wertschätzung begutachtet und bewertet haben.
Das Gewinnermotiv wird im Rahmen der kommenden Märchen- und Sagentage wieder prämiert und ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch Maria Ivanika!
Bericht: Benjamin Braun